November 12, 2008

Frontal und die Verunsicherung der Bürger

Da wollte ich doch gestern einfach nur noch ein bißchen konsumieren und bleibe dann bei Frontal hängen………….

“Riester ist Mist!” Einmal mehr wird ein durchaus sinnvoller Weg nicht zwangsläufig in der Altersarmut zu landen mies gemacht.

Wir haben in Deutschland nicht etwa die Situation, dass ein großer Teil der Menschen mit Vollgas auf der linken Spur in die Altersarmut rast - nein, nehmen ein paar Menschen endlich den Fuß ein bißchen vom Gas und schalten das Hirn an, werden sie durch Horrormeldungen erneut verunsichert. Erst die Börse und nun das…….. Lies den Rest des Eintrages

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Lydia Schöneberger
Comments Off Kategorie Allgemein

November 05, 2008

guckst du….staunst du!

Bitte schön von oben nach unten lesen. Nicht schummeln! Es wäre nämlich schade um den Schmunzeleffekt!

Wenn die Börsenkurse fallen,

regt sich Kummer bei fast allen,

aber manche blühen auf:

Ihr Rezept heißt Leerverkauf

Keck verhökern diese Knaben

Dinge, die sie gar nicht haben,

treten selbst den Absturz los,

den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten

tun sie sich mit Derivaten:

Wenn Papier den Wert frisiert,

wird die Wirkung potenziert.

Wenn infolge Banken krachen,

haben Sparer nichts zu lachen,

und die Hypothek aufs Haus

heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft`s hingegen große Banken,

kommt die ganze Welt ins Wanken -

auch die Spekulantenbrut

zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?

Da muss eingeschritten werden:

Der Gewinn, der bleibt privat,

die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,

und das bringt erneut Profite,

hat man doch in jenem Land

die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen

hat der kleine Mann zu blechen

und - das ist das Feine ja -

nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,

fängt von vorne an der Reigen -

ist halt Umverteilung pur,

stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen

das mal nimmer bieten lassen,

ist der Ausweg längst bedacht:

Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in “Die Weltbühne”

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Stephanie Völker
Comments Off Kategorie Finanzmarktkrise