November 24, 2008

Erfolgskongress II

Deutschlands größter Erfolgs-Kongress richtete sich an Menschen, die ihren eigenen Erfolg vergrößern möchten. Auch der Kongress an sich war ein großer Erfolg: Am Samstagmorgen strömten mehr als 10.500 interessierte Gäste in den ausverkauften ISS Dome, um von den Erfolgsrezepten der Referenten zu profitieren. Natürlich erwartete man von einem Finanzoptimierer wie AWD auch Informationen zum Thema Finanzmarktkrise. Deshalb sollte der Kongress auch zu einem Tag der Antworten auf dieses Thema werden.

Durch das Programm führteTalk-Queen und Star-Moderatorin Sabine Christiansen: “Erfolg ist kein Produkt von Zufall, sondern für die besten ihres Fachs immer möglich!”

Rolf Ruhleder motiviert

Einer der besten seines Fachs, der Rhetorik- und Verkaufstrainer Rolf Ruhleder, betrat als erster Referent die Bühne. Er animierte das Publikum und zeigte anhand der spontanen Reaktionen in Körpersprache und Rhetorik, welche Signale wir aussenden, und wie wir diese verändern können.

Dann kam Bill Clinton zur Finanzkrise

Aus seiner Sicht haben die Regulierungskräfte versagt. Für ihn ist die Lösung klar: Es muss Vertrauen zurück gewonnen werden, damit die Investitionen wieder steigen und die Lage sich damit beruhigt. Seine Lösungsvorschläge: mehr Transparenz über Landesgrenzen hinweg, mehr Unterstützung für die Schwellenländer und neues Selbstbewusstsein der Banken.

Der demographische Wandel in Deutschland ist überdeutlich. Bill Clinton hält ein leistungsfähiges Rentensystem für die Basis der Alterssicherung und dazu gehört für ihn auch die private Zusatzabsicherung.

Bill Clintons Definition von Erfolg:
Jeder sollte seine eigene Definition von Erfolg haben. Dazu gehört Erfolg im Job, beim Einkommen und in der eigenen Ausbildung. Aber Erfolg zeigt sich fürBill Clinton nicht nur in messbaren Faktoren. Für ihn ist es ebenso wichtig, seine Freundschaft zu seinen ältesten Freunden zu erhalten und ein glückliches Familienleben zu führen.

In Bezug auf den Job hatte fürBill Clinton auch nützliche Ratschläge:

  1. Man braucht einen Traum.
  2. Man muss daran glauben, diesen Traum zu erreichen!

Und dabei gilt für ihn: Es ist besser, bei der Erreichung des Traums zu scheitern, als es gar nicht erst zu versuchen! Denn die Unglücklichsten sind oft nicht die, die mit ihrem Traum gescheitert sind, sondern die, die es erst gar nicht versucht haben. Und jederVersuch bringt einen weiter. Als Beispiel führt er seine Frau Hillary an: Sie hat die Präsidentschaftskandidatur verloren, aber sie hat so viel Unterstützung gewonnen, dass sie jetzt neue Möglichkeiten für ihre Karriere hat.

  1. Man braucht einen Plan und dazu gehört neben Disziplin auch die Möglichkeit, Fehlschläge zu verkraften und weiterzumachen.

Positive Wirkung: Monika Matschnig

Sie verdeutlichte auf der Bühne am eigenen Beispiel, dass es wichtiger ist, WIE ich etwas sage als WAS ich sage.

Gedanken und Körpersprache lassen sich nicht trennen und prägen so auch den ersten Eindruck, den wir hinterlassen. Und es dauert lange, um diesen wieder zu relativieren. Um etwas über andere Menschen zu erfahren, ist es wichtig, dass wir darauf achten: Warum reagiert der andere so? Dazu kommt: Nicht ein Signal ist wichtig, sondern die Summe der Eindrücke. Und am wichtigsten ist für Monika Matschnig: Wer beobachtet, sollte immer das Wahre und Gute im Gegenüber suchen.

Henry Maske

Beim nächsten Redner erhoben sich die Gäste spontan von ihren Sitzen: Henry Maske, der ehemalige Box-Weltmeister, betrat zuseiner Wettkampf-Musik “Conquest of Paradise” den Saal und schritt durch die klatschende Menge auf die Bühne. Er machte in seiner Rede deutlich, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen. Und dass das persönliche Umfeld sehr wichtig ist, um genug Motivation für die eigenen Träume zu haben.

“Herausforderungen anzunehmen setzt den Mut zum Scheitern voraus. Aber das ist der einzige Weg zumSieg.” Und neben dem harten Kampf gegen den inneren Schweinehund ist es wichtig, im entscheidenden Moment motiviert zu sein und keine Angst zu haben. Das Motto von Henry Maske: “Es gibt viele Gründe, Träume NICHT zuverwirklichen. Es gibt nur einen Grund, es doch zu tun: Ich selber. Denn ich bin es wert, Träume in Taten zu verwandeln!”

Bert Rürup im Gespräch mit Sabine Christiansen (da wusste ich noch gar nicht, dass der Prof nun auch zu uns gewechselt ist … :-) )

Er begeisterte mich auch durch seine griffige Zusammenfassung deraktuellen Wirtschaftssituation. Denn er hofft auf wichtige Schritte der Staaten: eine supranationale Aufsicht, eine “Schufa” der Banken und erhöhte Risikopuffer.

Für die Bürger empfiehlt er jetzt alsprivate Altersvorsorge die Riester-Rente mit garantierten Einlagen und staatlichen Zulagen, ebenso wiedie Rürup-Rente mit Beitragsgarantie. Denn die private Altersvorsorge ist noch immer unverzichtbar! Beim Vermögensaufbau kommt es ihm vor allem auf das Alter der Anleger an: Je jünger die Anleger sind, umso höher kann der Aktienanteil sein.

Seiner Ansicht nach ist…: “Die Beratung wird in einer komplexeren Welt immer wichtiger - und das gerade auch in diesen Zeiten!”

PARTY… Atze Schröder

Atze Schröder hatte gleich zu Beginn die Lacher auf seiner Seite: “Erfolg ist… so aussehen wie ich und trotzdem hier eingeladen zu werden!”

Weltumseglers Bertrand Piccard (der mich persönlich am meisten beeindruckte!!!)

1999 flog Bertrand Piccard in 20 Tagen mit einem Ballon um die Welt. Er hat aus diesem Abenteuer eine Lebensphilosophie gemacht: Denn die Winde kommen plötzlich - die guten Winden, die Flauten genauso wie die Gegenwinde. Die Menschen möchten Sicherheit und Kontrolle - und wehren sich damit automatisch gegen das Unbekannte. Aber das Leben ist anders: Es istlaut Piccard sinnlos, gegen die Winde zukämpfen. Unsere Freiheit ist es dagegen, die Flughöhe zu ändern, um so die Winde zu finden, mit denen wir unser Ziel am besten erreichen können.

Um diese Flughöhen zu erreichen, muss ein Ballonfahrer Ballast abwerfen. Das sind im Leben oft eigene Dogmen und alte Antworten, die nicht mehr passen. Denn diese machen nicht stärker, sondern nur schwerer.

Erfolgreich istman nach Piccard dann, wenn wir uns erlauben, in alle Richtungen zu denken und zu handeln. Wenn wir unser Potenzial nutzen, unsere Ressourcen ausschöpfen, mit Respekt im Team agieren und unsere Kreativität wecken - dann können wir unsere Zukunft erfinden.

Der faszinierende Vortrag endete mit beeindruckenden Bildern der Ballonfahrt zu den passenden Klängen von”Let it be” in einer mir noch nicht bekannten Version. Minuten langer Applaus war das und der war nach meiner Sicht auch mehr als Gerechtfertigt.

Maschmeyer plaudert über seine Sichtweise zu Erfolg:

Seine 10 Tipps für Erfolg:

  1. Positiv sein: Dazugehört, dass ich entweder die Situation ändern muss oder meine eigene Einstellung. Denn entweder schaffe ich mir meine Umwelt oder meine Umwelt schafft mich. Wer selber positiv ist, weckt damit auch positive Reaktionen im Gegenüber - und das macht erfolgreich!
  2. Ziel: Die Lebens-, Finanz- und Arbeitsziele eines Menschen gehören untrennbar zusammen. Dafür muss ich definieren: Was möchte ich erreichen? Wie viel davon kann ich erreichen? Wann möchte ich das erreichen?
  3. Mut: Oft stehen wir allein für unsere Ziele ein. Dafür ist Mut unverzichtbar!
  4. Tu es: Nur wer sich in Bewegung setzt, kann etwas bewegen! Und später bereuen Menschen nur das, was sie NICHT getan haben.
  5. Begeisterung: Es ist wichtig, dass die Begeisterung nicht schnell verpufft, sondern wir uns die Ziele definieren, für die wir uns über Jahre begeistern. Denn nur dann können wir diese in Erfolg umsetzen.
  6. Fleiß: Sie sind dann wirklich fleißig, wenn Sie am Ende des Monats sagen: “Mehr ging nicht!”.
  7. Durchhalten: Durchhalten ist der wahre Stresstest und tut sicher oft weh. Dazu gehört auch, aus Misserfolgen zu lernen, um dann noch erfolgreicher zu sein. Umso mehr “Bälle” wir schießen, umso mehr Fehlpässe (also “Neins”) müssen wir akzeptieren. Aber nur dann haben wir die Chance, überhaupt Tore zu schießen, also: Erfolg zu haben!
  8. Kommunikation: Für eine gute Kommunikation zählt vor allem die emotionale und soziale Kompetenz. Ihr IQ sorgt dafür, dass Sie einen Job bekommen. Befördert werden Sie nur, wenn Sie emotionale und soziale Kompetenz haben!
  9. Finanzkompetenz: Es gelten auch in der Krise die alten Regeln: Anlagen geschickt verteilen, mehr Rendite bedeutet auch mehr Risiko, antizyklisch kaufen und Kursschwankungen akzeptieren. Der wichtigste Grundsatz ist: ?Zeitdauer schlägt Zeitpunkt!? Die beste Geldanlage ist weiterhin das langfristige Sparen für die Altersvorsorge.
  10. Zukunftsbranche: Es gibt viele Zukunftsbranchen. Dazu gehört nach aktuellen Studien auch die Beratung (Focus), genauer: die Finanzberatung (Capital).

AWD ermöglicht es durch sein Geschäftsmodell den Mandanten, den Lebensstandard zu erhalten, weil AWD die größten Risiken eines Mandanten durch die ganzheitliche Finanzberatung sinnvoll abdecken kann.

Zum Abschluss eines faszinierenden Vortrages folgte dann noch die Verlosung eines Mercedes SLK. Die amtierende Miss Germany, Kim-Valerie Voigt zog das Gewinnerlos. Der laute Begeisterungsschrei zeigte, dass der Gewinner sich sehr über seinen neuen fahrbaren Untersatz freute.

Paul Potts zum Ende (aus meiner Sicht hat er etwas an Charme verloren und wird mir bereits zu Professionell)

Er nutzte die Bühne, um über seinen persönlichen Erfolg beim TV-Wettbewerb in Großbritannien zu sprechen: “Ich war mir unsicher, ob ich auf die Bühne gehen sollte. Aber ich wusste, dass es besser ist zu verlieren, als es noch nicht einmal zu versuchen. Es wurde ein Wendepunkt in meinem Leben.” 

Alles in allem bin ich immer noch sehr beeindruckt und werde sicherlich die Chance nutzen wenn sich so einEvent wieder blicken lässt.

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Kai-Markus Zahn
Kategorie Erfolg

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