Der Vertriebsassistent kann einem Finanzberater mit großem Kundenstamm eine Hilfe sein, noch effektiver zu arbeiten. Doch Vorsicht, wo Chancen sind, da sind auch Risiken.
Was ist ein Vertriebsassistent? Der Assistent unterstützt den Berater bei administrativen Tätigkeiten wie Terminmanagement oder Aufnahme der Datenerhebung. Er selbst darf den Kunden nicht beraten. Vorteil für den Berater: Er kann sich voll und ganz auf den Mandanten und die ganzheitliche Finanzoptimierung konzentrieren.
ABER: Die Anstellung eines Vertriebsassistenten will wohl überlegt sein. Ein großer Kundenstamm und umfangreiche administrative Aufgaben sind Grundvoraussetzungen, denn die Entlohnung des Beraters muss der Finanzberater durch seine Tätigkeit erwirtschaften. Für einen “frischen” FB mit 50 Kunden lohnt sich ein Assistent daher nicht. Also: Immer Chancen und Risiken betrachten.
So wie bei AWD jeder Kunde eine individuelle Beratung erhält , muss auch der Finanzberater selbst für sich die Beantwortung der Frage: “Macht ein Assistent für mich Sinn?” genau prüfen.










Beiträge (RSS)
Während ich in einer Beratung sitze kann ich weder akquirieren noch Datenerhebungen aufnehmen. Und in einer Beratung zu sitzen ist meine Kernkompetenz und somit der Multiplikator meines Erfolges. Um die Schlagzahl meiner Beratungen zu erhöhen brauche ich also jemanden der sie mir zuliefert. Die Admin-Entlastung ist der zweite Schritt.
Die Vertriebsassistenten findet man am erfolgreichsten in den eigenen Reihen. Es gibt viele Menschen, die an unserem Job eine Menge Spass haben, sich aber mit der “Selbständigkeit” nicht zurechtfinden….den inneren Druck nicht aushalten oder die selbstauferlegten Arbeitszeiten zuhause nicht rechtfertigen können -wie auch immer! Das sind oftmals Menschen, die sich sowieso umorientieren werden. So wird es auch vernünftigerweise auf kurz oder lang der Vorgesetzte dieser Person sehen. Also warum nicht ein Gespräch unter -zunächst vier Augen (nämlich mit der Führungskraft)- dann sechs Augen geführt, und damit einen befähigten Vertriebler dem Unternehmen erhalten und gleichzeitig einen Finanzberater stärken?
Nur so kann aus meiner Sicht aus dieser Sache eine “gute” Sache werden.
Alles andere würde meiner Ansicht nach bedeuten das “Pferd von hinten aufzusatteln”.
Aber Achtung: Jeder Finanzberater, der glaubt zunächst mit einer Backoffice-Kraft seine Situation zu verbessern, wird kläglich scheitern, weil er dadurch nicht einen Euro mehr in sein kleines Unternehmen schwemmt, aber statt dessen die Kosten nochmal erhöht.
Eindringlichst -und ich spreche aus Erfahrung- muss ich darauf hinweisen, dass jeder Finanzberater mit einem VERTRIEBSASSISTENTEN anfangen sollte. Ich stelle mir gerade aber auch gestreubten Haares viele, viele Jungkollegen vor, die auf solch ein falsches Pferd aufspringen und sich am Ende des Monats mit gleichem Ergebnis der Situation stellen müssen ein weiteres Mäulchen zu stopfen! Also sollten Für und Wider genau abgewogen werden.
Ich gebe Frau Völker in ihren Aussagen völlig recht!
Die Admin ist das eine, das andere ist jedoch soviele Beratungen zu haben, dass ich mir eine dauerhafte Entlastung in dem Bereich “Admin” auch leisten kann, sonst wird mit der Konstellation niemand glücklich.
An erster Stelle muss eine Vertriebsassistenz stehen, die dem Berater hilft, die Anzahl seiner Beratungen zu erhöhen. Im Bereich der Vergütung muss es meiner Meinung nach ganz klar eine Vergütung geben, die an den Einheiten-Umsatz des Beraters gekoppelt ist, denn nur so hat der Assistent eine hohe Motivation erfolgsversprechende Kontakte zu knüpfen und in der Datenerhebung auch einen Vorverkauf durchzuführen.
Tja, das Vergütungssystem. Ich habe das meinige gerade mal wieder reformiert, und glaube -mal wieder-, jetzt ist es perfekt! Erste Resultate sprechen durchaus dafür. Es sind gar viele Teller die es gleichzeitig zu drehen gilt, und irgendeiner dullert immer irgendwie auf seiner Stange.
Aber ich denke, ich nähere mich der perfekten Lösung für mein Team und mich mehr und mehr.
Jeder Erfolg in allen Bereichen löst automatisch eine Vergütung aus. Damit versuche ich zu vermeiden, dass einige Teller sich drehen wie verrückt, und andere widerum ins dullern geraten ohne dass es jemand frühzeitig bemerkt. Das löst gleichzeitig ein Hand-in-Hand-Arbeiten aus. Außerdem Spaß und Herausforderung für alle gleichermaßen. Und der Spaßfaktor ist es schließlich, der dem Erfolg vorausgeht! Außer meiner kleinen Hündin Salomè -und bei ihr ist das nunmal “naturgegeben”- läuft in meinem Büro grundsätzlich keiner mit einem Motzgesicht herum. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz.
Vertriebsassistenten werden heute und in Zukunft einen noch höheren Stellenwert einnehmen, wenn man sich zu einem “richtigen” Unternehmer entwickeln will…
Wenn ein Finanzberater sich in Richtung Führungskraft/Unternehmer entwickeln möchte, kommt er um Assistenten nicht herum, da viele Zusatzaufgaben entstehen und man sich ständig die Frage stellen muss: “Bin ich der einzige Mensch, der diese Aufgabe erledigen kann…?” Oder kann, bzw. sollte man diese und viele Weitere Aufgaben an Mitarbeiter/Assistenten delegieren, um so die kostbare Zeit für die eigenen Kernaufgaben nutzen zu können.
Ich stimme Frau Völker, Frau Schöneberger und Herrn Suska zu 100% zu, da man zunächst erst eigene Mandanten beraten sollte, um so sein eigenes “Handwerk” zu lernen, es dann besser versteht und danach auch beherrschen wird, bevor die Aufgaben an Assistenten delegiert werden…
Ich habe diese Erfahrungen selber erleben dürfen und mir in dieser Zeit mit Hilfe meiner Führungskraft ein System entwickelt, welches multiplizierbar ist und die gesamten Abläufe berücksichtigt. Es fing an mit einer Umsatzplanung, dann die Mandantenbetreuung und jetzt das Mitarbeitermanagement. Ein System hilft nämlich allen Beteiligten eine “Sprache” zu sprechen und die Kommunikation untereinander zu beschleunigen/vereinfachen.
Ohne mein Team und meiner Assistentin Frau Hildebrandt wäre ich bis heute kein Teammanager geworden, da jeder seine Aufgaben/Herausforderungen super gemeistert hat und ich nicht alles selber machen konnte und wollte… Mein Team weiß, das wir alle gemeinsam in einem “Boot” sitzen, alleine viel erreichen könnten aber zusammen noch viel mehr und der/die Eine für den/die Andere(n) da ist…!